Gestern wurde ich gefragt, wie bei der Bayernpartei festgelegt wird, wann und wo der jährliche Parteitag stattfindet und wer dabei teilnehmen darf.
Auch hier ist das Verfahren unserer Partei etwas demokratischer, als bei vielen anderen Parteien. Dabei ist wohl das wichtigste, dass nach unserer Satzung jedes Mitglied stimmberechtigt ist und nicht nur einige Delegierte. Dieser basisdemokratische Ansatz entspricht unserer Vorstellung eines möglichst breiten Mitspracherechts eines jeden einzelnen Mitglieds bei unserem höchsten Parteiorgan.
Die Tagesordnung wird vom Parteiausschusses (der sog. kleine Parteitag, mit je 5 Vertretern aus jedem Bezirk plus Parteileitung) festgelegt. Der Ort und Termin wird vom Vorstand, in Absprache mit der Parteileitung (Vorstand, Ehrenvorsitzende und je 1 Vertreter jedes Bezirksverbandes) beschlossen.
Bei der Ortswahl wird darauf geachtet, dass möglichst alle Regionen Bayerns zum Zuge kommen. Aktuell wurde beschlossen, den nächsten Parteitag am 13. November in Rosenheim abzuhalten.
Die Organisation wird dann in der Regel, vom örtlichen Kreisverband in enger Abstimmung mit dem Landesverband vorgenommen. So bin ich heuer maßgeblich mit der Organisation befasst, da ich als Landes- und Kreisvorsitzender betroffen bin. Der Kreisverband hat sich für das Gasthaus „Alter Wirt“ in Rosenheim/Aising als Tagungslokal entschieden. Wichtig für diese Wahl war unter anderem auch, dass dieses Wirtshaus neben einem geeigneten großen Saal, über eine schnelle Anbindung an die Autobahnausfahrt Rosenheim verfügt.
Hoffentlich klappt alles bei der Vorbereitung, damit auch der heurige Parteitag wieder ein voller Erfolg wird.
Archiv für Mai 2010
Wie kommt es eigentlich zu einem Parteitag?
Freitag, 28. Mai 2010FC Bayern contra Finanzkrise
Samstag, 22. Mai 2010ich bekenne es, auch ich würde mich freuen, wenn der FC Bayern heute Abend die Champions League gewinnen würde.
Aber ein wenig erstaunt mich doch, dass dieses Fußballspiel fast mehr Aufmerksamkeit in den Medien genießt, als die derzeitige Finanzkrise. Funktioniert etwa doch der Satz aus der Antike „man kann die Menschen mit Spielen ruhig halten“? Es hat fast den Anschein.
Doch denke ich an Morgen, so fürchte ich, dass das Spiel vergangen ist und uns die wirklichen Probleme wieder einholen.
Aber keine Angst, die Fußballweltmeisterschaft kommt ja auch bald und wer wird dann noch darüber nachdenken, ob sein Geld in den nächsten Monaten noch etwas Wert ist.
Aber halt, dieses Turnier ist ja auch nach wenigen Wochen vorbei. Und was dann?
750 Milliarden
Montag, 10. Mai 2010Heute Nacht haben die EU Finanzminister ein € Sicherungsprogramm in Höhe von 750 Milliarden beschlossen! Hoffentlich beruhigt dieses Programm die Finanzspekulation um den Euro. Jetzt ist es aus meiner Sicht von entscheidender Bedeutung, sehr rasch die Konsolidierung der Haushalte und vor allem eine drastische Regulierung der Finanzmärkte vorzunehmen. Ansonsten stehe uns Gott bei! Es zeigt sich, dass die Globalisierung deutlich größere Gefahren als positive Auswirkungen in sich birgt. Wer jetzt immer noch die Regionalisierung als hinterwäldlerisch bezeichnet, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen!!!
Die NRW Wahl ist unser kleinstes Problem
Sonntag, 09. Mai 2010Die heutige Wahl in NRW wurde in den Medien mit großem Zeitaufwand dargestellt. Fast nebenbei wurde nachrangig über die Aktivitäten der EU Finanzminister zum Schutz des Euro berichtet.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – da die Börsen der Welt ab 1 Uhr früh (Asien) öffnen muss bis dahin ein riesiges Rettungsprogramm in Stunden stehen. Wo leben wir eigentlich, wenn Finanzspekulanten die Politik ganz Europas so im Griff haben. Wir können nur hoffen, dass die Regierenden hier erfolgreich sind! Die Alternativen sind gelinde gesagt erschreckend.
Jahrzehnte lange falsche Politik rächt sich nun. In einer solchen dramatischen Situation ist es von entscheidender Bedeutung, dass die Politik ihr Primat über die Finanzwirtschaft ausübt. Mein erster Gedanke ist, in Absprache mit den USA eine Öffnung der Börsen Morgen zu verhindern, ähnlich wie bei der Bankenkrise im letzten Jahr. Sicherlich ein drastischer Vorschlag, aber sollen internationale Zocker wirklich die EU in einen wirtschaftlichen Abgrund stoßen können?
In dieser Situation ist die Wahl in NRW von geradezu lächerlicher Bedeutung.
Überzeugen in Teugn
Samstag, 08. Mai 2010Gestern war ich als Redner bei der ersten öffentlichen Veranstaltung unseres neuen Ortsverbandes in Teugn/Niederbayern. An sich nichts ungewöhnliches. Der Besuch war gut, das Wirtshaus war voll, der neue Ortsverband hatte sich viel Mühe mit der Vorbereitung gegeben und in einem örtlichen Gasthaus war alles gut organisiert. Hauptthema der Veranstaltung war natürlich das Darlehen an Griechenland und seine Folgen.
Interessant war für mich besonders, dass 2 Stammtische, welche zur Bayernpartei keinen Bezug hatten, da waren und dies wohl deshalb, weil sie sich dort jeden Freitag treffen. So konnte ich meine Wirkung auf völlig „unbedarfte“ Zuhörer testen. Die Reaktionen waren sehr verschieden. Unsere Mitglieder und Sympathisanten schienen recht zufrieden zu sein. Bei den beiden Stammtischen war die Reaktion unterschiedlich. Von Zustimmung über freundliches Interesse, bis zur krampfhaften Suche nach „dem Haar in der Suppe“ war alles vertreten.
Für mich war dies sehr gewinnbringend, habe ich doch erneut lernen können, wie ich möglichst vielen unterschiedlichen Menschen die Ziele der Bayernpartei deutlich machen kann.
Die Neuaufnahmen an diesem Abend beweisen, dass ich meine Sache nicht zu schlecht gemacht habe. Aber ich will noch besser werden.
Aber nächstes Jahr ganz sicher!
Montag, 03. Mai 2010Am 1. Mai feierten die Parteifreunde in Unterfranken erstmals den Maibockanstich in Volkach. Diese Veranstaltung soll nun regelmäßig stattfinden.
Leider war ich selbst verhindert, obwohl ich ursprünglich eigentlich dabei sein wollte. Nachdem ich nun von den einigen Anwesenden gehört habe, wie erfolgreich und pfundig die ganze Sache war, ist mein Bedauern noch größer geworden nicht dabei gewesen zu sein. Hervorragende Reden des Unterfränkschen Bezirksvorsitzenden und unseres Generalsekretärs sind mir dabei entgangen wie ich hörte. Und auch die Tatsache, dass das Ganze gegen 11 Uhr begann und erst Abends endete, zeigt wie gut die Stimmung gewesen sein muss.
Nun habe ich mir aber fest vorgenommen im nächsten Jahr dabei zu sein – hoffentlich klappt es dann bei mir.